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Nächster Blutspende-Termin:

Mittwoch, 28.03.2018

in der Achtalschule Baienfurt

ab 15:00 Uhr

DRK Baienfurt-Baindt gewinnt die Qualifikation zum internationalen Wettbewerb und vertritt Deutschland beim europäischen Wettbewerb

Bereits seit Januar haben sich die sechs ehrenamtlichen Rotkreuzler aus Baienfurt-Baindt für den Bundesentscheid in Ibbenbüren vorbereitet, der auch als deutsche Meisterschaft bezeichnet wird. Im Bereich der praktischen Erste-Hilfe setzten sie sich als eine von 17 gestarteten Gruppen durch. Die teilnehmenden Gruppen hatten im Vorfeld die jeweiligen Landesentscheide für sich entschieden.

Die deutschen Vertreter im europäischen Entscheid: Die Helfer des DRK Baienfurt-Baindt: Franziska Petersen, Elisabeth Riexinger, Michael Hoferer, Janina von Watzdorf, Jannik Heinzler und Hendrik Jauch, (v.l.n.r.).

„Das war wirklich eine Top-Leistung der gesamten Gruppe“ lobt der Schiedsrichter auf einer Baustelle, auf der die Gruppe aus Baienfurt-Baindt gerade ihre erste Praxisaufgabe erfolgreich gemeistert hatte. „Ihr habt so professionell und zügig gearbeitet, dass die Darsteller nicht einmal die Möglichkeit hatten, alle Gefährdungssituationen einzuspielen.“

Bei der „Baustelle“ handelte es sich um eine von zwölf Stationen, an denen es bei nachgestellten Unglückssituationen galt, Verletzungen zu versorgen, Patienten und Angehörige zu beruhigen und dabei den Überblick zu behalten. Dazu simulierten Notfalldarsteller u.a. diverse Knochen- und Rippenbrüche, Kopf-, Schnitt-, Wirbelsäulen- und Kieferverletzungen oder Kreislaufstillstände. Häufig mussten dabei deutlich mehr Patienten versorgt werden, als Rotkreuzhelfer zur Verfügung standen.

Michael Hoferer, der ebenfalls beim Bundeswettbewerb startete, ist noch immer ganz begeistert von der Veranstaltung. "Die Veranstaltung war super organisiert und auch der Kontakt mit den anderen Teilnehmern aus ganz Deutschland war durchaus die zehnstündige Reise wert“ ist er sich sicher. „Dass wir dann auch noch den ersten Platz in der Qualifikation für den internationalen Wettbewerb erreicht haben, ist natürlich das Highlight".

Auch Simon Rude, Bereitschaftsleiter und Trainer der Gruppe, ist mit seinen Helfen mehr als zufrieden. "Die Leistungen bei den Aufgaben war sensationell", lobt er die Gruppe. "Gerade im praktischen, sanitätsdienstlichen Bereich wurde häufig die volle Punktzahl erreicht. Wenn man sich dann dabei als eher kleinere Bereitschaft noch gegen die übrigen Landessieger durchsetzt, ist das natürlich phänomenal.“

Gerade, weil auch die Umstellung auf neue Wettbewerbsregeln notwendig war. „Die Ausbildungen und Einsatzkonzepte im DRK sind größtenteils Sache der Landesverbände, sodass wir uns hier in den letzten Wochen etwas anpassen mussten." weiß Jannik Heinzler, ebenfalls Mitglied der Leistungsgruppe.

Auch deswegen schmerzt der vierte Platz in der Gesamtwertung, bei dem auch Fahrzeugabsicherungen und Radwechsel, theoretische Fragen rund ums DRK oder reine Betreuungseinsätze koordiniert werden mussten, kaum. "Das hatten wir so einfach nicht in unserem Übungsprogramm und mussten bei diesen Aufgaben daher etwas improvisieren", führt Heinzler weiter aus.

Wann und wohin es in Europa für die sechs Helfer im kommenden Jahr nun gehen wird, steht derzeit noch nicht fest.

 

 

19. September 2017 18:40 Uhr. Alter: 84 Tage